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Willkommen, August!

Heute morgen konnte ich endlich die allmorgendliche Frage: "Mamiiiii?! Ist hoitä Auguuuhuuuust?" mit "JA!" beantworten.

Im August liegt der nächste große Meilenstein meines fast Vierjährigen: Er kann endlich in den Kindergarten.

Noch sieben Mal schlafen.

Für mich heißt das, noch sechs Mal morgens liegen bleiben können, wenn die Kinder schon wach sind und dem Papa das Brot vom Teller mopsen, noch sechs Mal den Tag langsam angehen dürfen, noch sechs Mal gemeinsames ruhiges Frühstück zu dritt am frühen Vormittag.

Ich werds genießen. Bis auch für mich nach sieben Mal schlafen "der ernst des Lebens" wieder anfängt ;-)

1.8.07 08:23


Happy birthday, mein Baby!

4.8.07 08:51


~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~~

Noch schnell die letzten Krümel vom Geburtstagskuchen vom Tisch gewischt, sitze ich jetzt hier. Den vierten Kaffee fast ausgetrunken, aber noch immer nicht wirklich wach.

Die letzten Tage sitzen mir in den Knochen.

Die Entscheidungen, die zu treffen waren. Die Erinnerungen, die unweigerlich zum Geburtstag des kleinsten Frosch dazugehören. Die Vorbereitungen für das gemeinsame Frühstück mit der Familie. Und nicht zuletzt die Reibereien mit dem großen Frosch, der wahrscheinlich durch zwei einschneidende Meilensteine verstärkt Halt sucht.

So ist das irgendwie wenn eine Zwischenzeit endet. Bevor sie in die nächste übergeht, fordern Körper und Seele Ruhe.

Die Laune meiner Kinder, die sich bereits um diese Zeit wieder lautstark zanken, lässt mich allerdings ahnen, dass das mit der Ruhe heute nichts wird ;-)

*seufz*

 Ich geh dann mal n Käffchen machen.

4.8.07 09:09


Honig-Post

"Du, Mami. Honig wird doch aus Bienen gemacht, oder?"

-"Ja, Räuber. Honig wird von den Bienen gemacht."

*denkpause*

"Ja, genau! Und wenn der Honig fertig ist, dann bindet sich die Biene das Glas um den Bauch und fliegt in den Supermarkt. Ne?"

 

*kicher* Ich stell mir gerade vor, wie nachts der Eingang zum  Aldi-Lager geöffnet wird, damit fleißige Bienschn ihre Honiggläser auf die Palletten stellen können *g*

5.8.07 12:14


Just one *klick*

Es ist wirklich eingetroffen, wie ich es vermutet habe: Die Entscheidung aufzuhören, hat mich auch mit dem Herzen weggetragen von einem Ort, der mir einmal sehr viel bedeutet hat.

Ob die Distanz ersteinmal sein muss, um danach wieder Nah sein zu können, weiß ich noch nicht.

Momentan jedoch ist mir dieser Ort völlig fremd. 

Müde vom virtuellen Leben. Keine Lust mehr, konsumiert zu werden und Luft und Leben anderer zu konsumieren.

Just one klick. Mehr habe ich dem virtuellen Leben nicht gegeben.

Just one klick - dafür ist mir meine Zeit zu schade.

 

5.8.07 14:26


Meilenstein

Und wieder einmal endet eine Zwischenzeit und beginnt eine Neue: Der große Frosch ist endlich im Kindergarten.

Die Krokodilstränen hat der kleine Frosch für uns geweint. Er kennt es nicht anders, als seinen großen Bruder neben sich zu haben. Nach einer Viertelstunde mit Kuschelfrosch und Nunni auf dem Arm genießt er es nun aber bereits alle Spielsachen für sich zu haben *g*

Ein wenig Wehmut liegt auch mir ums Herz. Aber es wurde Zeit und so überwiegt die Freude und die Hoffnung, dass der große Frosch zufriedener wird.

Loslassen ist doch gar nicht so schwer, wenn es sich richtig anfühlt.

 

 

 

 

8.8.07 08:48


Ruhelos

Der Regen will heute nicht aufhören. Selbst vor den geschlossenen Fenstern scheint die Feuchtigkeit keinen Halt zu machen, seitdem ich aufgestanden bin fröstelts mich. Mein Allheilmittel gegen das Grau - Kaffee, Pulli, Wollsocken - hilft heute nur bedingt. Das Frösteln kommt wohl von Innen.

 Ich sehne mich nach Stille. Regenprasseln, Spülmaschine, das Plappern meines Kindes, überlagert von tausend Gedanken in meinem Kopf - ich beneide meinen Mann, der einfach "ausblenden und filtern" kann, wenn es ihm zuviel wird. Bei mir war dieser Modus irgendwie im Gen-Basis-Set nicht vorgesehen. Wenn ich abends ins Bett gehe, quelle ich manchmal über. Dann mischen sich Sorgen, Gedanken, Ideen mit Erzählungen über den Tag, begleitet von Gemopper über den lauten Fernseher der Nachbarn, das rücksichtslose Hupen auf der Straße und den schiefen Gesang des Teenies im Haus gegenüber. Und während ich rede und rede, ist mein Mann längst eingeschlafen und ich sehne mich im Grunde nur danach, es ihm gleich tun zu dürfen. Hinlegen, Augen schließen, Leere, Ruhe, schlafen.

Was ich heute als große Belastung empfinde, habe ich lange Zeit in positive Energie umwandeln können. Ein gutes Gehör, viele Dinge aufeinmal wahrnehmen können - für Musik ein Segen. Im Alltag heute ein Fluch.

Ruhelos.  

9.8.07 14:47


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