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Ein Meilenstein für die Froschmutter

"Mami, das war eine ganz tolle Feier, danke!" sprach eben mein großer Frosch, der jetzt auf dem Sofa liegt und vor lauter Gähnen kaum noch sprechen kann.

Ich habs geschafft. Der erste Kindergeburtstag und mein KInd ist glücklich. 

1.11.07 17:46


Seit Tagen blinkt mich der Cursor in diesem "Neuer Eintrag"-Kasten an und lässt mich schwarz auf weiß erkennen, dass mich alles was ich zu schreiben hätte sowas von annervt, dass ich es lieber bei dem Blinken in einem leeren Feld lasse und den Mauspfeil auf "ausloggen" schiebe.

Antibiotika Nummer vier seit September. Immerhin weiß ich jetzt, dass die Antriebslosig-, Müdigkeit und die Grenzgänge des Gemüts in Richtung Depression Nebenwirkungen der Mandelenzündung(en) sein werden. Netterweise scheine ich das jetzige AB nicht zu vertragen und wuppe den Tag nun mit Magen- und Bauchschmerzen. (Ah, 15.00 Uhr, ich kann also endlich den Arzt anrufen).

Mein Gemütszustand schwankt zwischen "Arschbacken zusammenkneifen", Aufgeben wollen, Wut und Einsamkeits-Selbstmitleidsanfällen.

Mehr als Brüllen: ICH_KANN_NICHT_MEHR! kann ich nicht. Es verhallt irgendwo zwischen den eigenen Befindlichkeiten und Verpflichtungen der Außenwelt.  Jeder ist halt sich selbst am Nächsten.  Es sei denn, du  bist Mutter.

 

5.11.07 15:07


8.11.07 09:55


Müde

Und wieder schließt sich die Tür zur Rumpelkammer hinter mir. Stumm sitze ich da, schau abwechselnd in den Regen und auf die Mail im Ordner "gesendete Objekte". Betreff: Kündigung. In der Schatzkiste ein Fehler mehr, der mich wahrscheinlich auch noch viel Geld kosten wird.

Mühsam drücke ich die Gedanken weg, die sich unter der Kopfhaut breit machen. Wenn ich sie zulassen würde, würde von mir nichts mehr übrig bleiben. Denn was bleibt schon, wenn man sich selber eingesteht, dass alles was man glaubt zu sein und zu können, Luftschlösser sind, die dem Leben nicht stand halten? 

9.11.07 10:32


Schweigen

"Das ewige Schweigen dieser unendlichen Räume erschreckt mich."
Blaise Pascal

Das virtuelle Leben irritiert mich. Seite um Seite gefüllt mit Worten. Belanglosen, schwerwiegenden, fröhlichen, traurigen, intimen, verletzenden und tröstenden Worten, die den Schein von Nähe zu Menschen erwecken die doch so weit weg sind. Stille Worte, die doch die Gefahr bergen es dem gesprochenen Wort gleich zu tun: langweilen, zum Nachdenken anregen, ein Lachen über das Gesicht huschen lassen, weh tun und die Seele streicheln.

Warum das gefährlich sein soll? Es ist nicht grundlegend gefährlich. Nur dann, wenn du zu denen gehörst, die sich kein Extra-Herz wachsen lassen. Eins, was Menschen nicht zu Nahe heran lässt, etwas kälter ist als das reale. Stark, um den Verletzungen von virtuellen Selbstdarstellern Stand zu halten, besser noch, sich gar nicht erst verletzen lässt.

Mein virtuelles Herz wächst mit den Worten, die enttäuschen, verletzen, missverstehen. Schutzlos sind beide Herzen gegen Schweigen. Schweigen in unendlichen Räumen gibt unendlich viel Raum für unnötige Gedanken, Fragen, Interpretationen und spricht so viele ungeschriebene Worte auf einen Schlag, dass ich sie nicht mehr einsortieren kann, nicht mehr weiß wo der Schweigende sein will: In meinem virtuellen oder meinem realen Herzen?

 

10.11.07 09:10


Zu lange schon

ist mein Leben "irgendwie". Irgendwie schaff ich es finanziell, irgendwie arbeitet der Körper, irgendwie schaff ich es mit den Kindern, irgendwie läuft halt nebenher die Ehe, irgendwie bekommt das Dunkle nicht die Überhand. Irgendwie vergehen eben die Tage.

Zu lange schon, dass ich irgendwie am Ende eines jeden Tages versuche mir selber Mut zu machen, dass es morgen anders wird. Zu lange schon endlose Gedanken in meinem Kopf hin und her gewälzt, Lösungen gesucht, gedacht gefunden zu haben. Und doch bleibt alles irgendwie "irgendwie".

 

So gerne würde ich die Dunkelheit loswerden. Aber irgendwie weiß ich nicht mehr wie.  

13.11.07 15:53


Wer will nochmal, wer hat noch nicht?

Warum sollte es bei uns auch anders sein, als in anderen Familien?

Scharlach beim kleinen Frosch scheint erstmal überstanden. Heute morgen wacht dafür der große Frosch mit Fieber auf. Meinen wichtigen Termin beim HNO heute morgen muss ich mal wieder knicken. Schon blöd, wenn der Mann einen Beruf hat, bei dem er unentbehrlich ist *hust*.

Nein, ich steigere mich da jetzt nicht rein. So ist das eben. Punkt. 

16.11.07 08:52


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