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Frohes neues Jahr!

1.1.08 14:17


Zugegeben, etwas mühsam versuchen wir hier nach den Feiertagen wieder soetwas wie Alltag einkehren zu lassen. So schön es ist, morgens bis nach acht schlafen zu können, hellwache Frösche, die abends bis nach elf noch zaubern.... ne, dann lieber früher aufstehen und abends noch ein wenig für sich sein.

Die verordnete Langeweile für die Frösche, die nach dem Trubel der Tage bitter nötig war, färbt auch auf mich ab. Leider nur nicht so, wie ich es mir gewünscht hätte (einfach mal genießen) - ganz schöne Herausforderung, sich vom Genöle, Hibbeln und Gezanke (wahlweise mich oder untereinander) nicht anstecken zu lassen.

Die geplante Auszeit übers Wochenende kommt genau richtig. Und dann hat mein Mann, der zwischen den Tagen arbeiten musste, ab Montag noch ein paar Tage Urlaub. So ganz werde ich den Alltag wohl noch nicht wieder aufleben lassen können. Immerhin ist übermorgen wieder Kindergarten. Von der Angst abgesehen, dass damit die nächste Bakterienseuche bei uns ausbricht, wirds auch wieder Zeit ;-)

Tja, das Jahr beginnt langsam. Irgendwie begleitet von diesem "Zwischenzeiten"-Gefühl, weil doch mehr in der Warteschleife hängt als in der Gegenwart passiert. Aber 2008 ist ja auch grad mal fünf Tage alt.....

 

 

5.1.08 09:44


Virtueller Wetterbericht

Während sich das reale Wetter fast frühlingshaft anfühlt dank der Temperaturen und dem regen Treiben, das da in meinem Leben statt findet, scheint der virtuelle Globus (zumindest meiner *g*) unter einer dicken Schneedecke zu schlummern. Still, hier und da mal ein Knirschen, ab und an mal eine lustige Schneeballschlacht. Ansonsten kühle Stille, Ruhe.

Kein Wunder, dass es mich ab und an friert, wenn das gefühlte reale Wetter auf das virtuelle stößt - im Shirt lässt es sich im Winter eben nicht lange aushalten ;-)

10.1.08 20:31


Verdrängungsmechanismus

oder warum ich meine Kinder eigentlich mit zu IKEA nehme.

An sich ja eine prima Sache, so ein Verdrängungsmechanismus. Ohne, würden wir Frauen never ever ein zweites Kind haben wollen. Geburtschmerzen - hatte ich keine. (Naja, viellciht ein wenig Ziehen im Bauch.) Durchwachte Nächte? - jo, da war was, aber halb so wild, geht vorbei. Und wenn die Kleenen nachts nicht mehr weinen und den mütterlichen Kreislaufkickstart einfordern, einfach still nachts im elterlichen Bett die Decke mopsen, einen behutsam mit den Beinchen in ? - Schieben ->nie so gut geschlafen! Entwicklungsschübe? - Hach, das ist soooooo tttoll! zu sehen, wie die Kleinen etwas Neues können / entdecken. Im Nachhinein. Rotznäschen, Fieber, Husten, Bauchweh, Arztbesuche - gabs mal was anderes in meinem Leben?

 

Kürzlich wollte ich es bloggen, sozusagen, um meinem Verdrängungsmechanismus ein Bein zu stellen. "Es sei dir eine Warnung, wenn des schriftlich festhälst!". Nun, ich muss es wohl verdrängt haben, bevor ichs aufgeschrieben habe. IKEA? - Ein Paradies mit Kleinkindern!

Aber diesmal mach ichs: Nach drei Stunden an der Kasse zu stehn und zuzuschaun, wie die lustige Dame in den Farben der schwedischen Flagge eine Schatzkiste, zwei Kinderbücher, Holzeisenbahnwagen und Strohhalme mit dem Scanner erfasst - kein Regal fürs Kinderzimmer, kein Couchtisch. keine Servietten, KEINE KERZEN! - ein Bild für die seelischen Qualen, die ich vorher drei Stunden erlitten habe und min noch zwei weitere durchlaufen werde. (IKEA scheint bei meinen Kindern den Schalter auf "Raupe-Nimmersatt-Modus" umzuknallen.)

Merks dir, Unterbewusstsein! IKEA mit Kleinkindern ist KEIN Paradies sondern Hardcore-Nerventrainig für Eltern.

 Und den ersten Absatz vergisst de besser mal wieder. Ich hab ja noch ein paar Jährchen vor mir mit meinen geliebten kleinen Fröschen ;-)

 

13.1.08 08:54


Es wird kein Zufall sein, dass gerade heute mir eine Psychologiestunde aus der Schulzeit wieder einfällt, in der jeder einzelne einen Persönlichkeitstest gemacht hat. Ein ganzes Buch inklusive Auswertung. Nicht vergleichbar mit den bekannten Psychotests aus den Frauenzeitrschriften "Wie wirken Sie auf Männer" und so ;-) Ein Test mit Hand und Fuß, das Ergebnis positiv betrachtet, allerdings mit Anhang, welche Persönlichkeitsstörungen Nahe liegen, wenn bestimmte Komponenten ins Ungleichgewicht fallen.

Mein dominanter Persönlichkeitsschwerpunkt lag auf "Sprunghaft". Klingt erstmal wie eine "Schwäche", meinte aber u.a die Fähigkeit, sich auf die unterschiedlichsten Menschen einstellen zu können.

Heute war so ein Tag, wo ich sehr viel Kontakt mit Menschen hatte. Mails, Telefonate, ein Gespräch mit einer anderen Mutter vor dem Kindergarten.... Ich bin voll bis unter die Zehnägel mit Gedanken, lasse Gespräche Revue passieren, die mich zum Lachen gebracht, traurig, nachdenklich gemacht haben, meinen Kalender füllen...

Und während ich hier sitze wird mir bewußt, wie unterschiedlich die Menschen in meinem Leben sind und auch heute noch waren. Wenn ich sie jetzt alle um mich herum hätte, die mir wichtig sind, viele sind einander so ähnlich, andere so Gegensätzlich und wieder andere einfach nirgendwo hineinzustecken.

Das Bild gefällt mir, dieser bunte Mix Persönlichkeiten in einem Raum. Ich wäre neugierig, was passieren würde.

Dennoch sind eigentlich in der meisten Alltags- und Lebenszeit immer nur sehr sehr wenige Menschen nah bei mir. Zuerst wollte ich grad schreiben: wie sie halt gerade passen. Aber das klingt, als hätte ich einen Schrank voll Schuhe, von Flipflops bis sauteurer Markenpömps, und würd mir das passende Paar zum Outfit raus suchen. Benutzen.

Für mich sind Freunde immer auch ein Stück von mir selbst. Und wenn man selbst viele Facetten hat, die man nicht immer aufeinmal und andauernd und immer leben kann, darf, will, verändert sich auch die Nähe oder Weite zu den Menschen um mich, abhängig von dem Teil meiner Persönlichkeit, der gerade mein Leben dominiert.

Und umgekehrt wird es genauso sein: Nicht jeder Mensch um mich herum kann mich jederzeit mit all meinen Facetten ertragen ;-) 

14.1.08 21:20


*gähn*

Der Tag hat begonnen mit dem Blick in das leere, metallende Dunkel einer Kaffeedose. Kurz: Ohne Kaffee. Und obwohl mein erster Weg nachdem ich dem großen Frosch im Kindergarten seinen "Tschüß-bis-heute-Mittag"-Schmatzer aufgerdrückt habe, zum nächsten Kaffeedealer führte, ich werde einfach nicht wach heute.

Ich würd grad alles geben für die Möglichkeit, mich in mein Bett zu legen, das Fenster auf kipp und begleitet von Regengeprassel den Tag zu verpennen. 

16.1.08 11:21


Sechs - setzen!

Ich kann ja unheimlich schwer abschalten. Normalerweise höre ich in meinem Umfeld so gut wie alles aufeinmal und verarbeite es auch aufeinmal. Nun ist das nicht immer der entspannteste way of living und ich arbeite schon ein Weilchen daran, den Filter in meinem Kopf zu verfeinern und nicht mehr alles reinzulassen in meine Hirnwindungen.

Und es klappt.

Kürzlich zum Beispiel, im Auto mit meinen Kindern: Das Radio läuft, die Frösche erzählen beide gleichzeitig, ich konzentriere mich auf den Verkehr und häng so meinen Gedanken nach. Plötzlich wird mir die Stille hinter mir bewusst und erweitere den Filter um die Option "Rückbank" und "Radio".

Aber da wars leider schon zu spät - ein Vierjähriger, der im Kindergarten gröhlt: DU HAST DEN SCHÖNSTEN ARSCH DER WELT!, ich bin begeistert von dem Gedanken, wie die Erzieherinnen sich sein Zuhause vorstellen.

Aber mit Detlev Jöcker im Auto funktioniert definitiv der Filter nicht mehr.

Zwickmühle, mh? 

16.1.08 13:02


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