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"The same procedure as last year, Miss Sophie?"

Jepp. - "Same procedure as every year, James."

"Dinner for one" und die sentimentale halbe Stunde, die ich damit verbringe, meinen obligatorischen persönlichen Jahresrückblick festzuhalten - ohne würde mir zum Jahreswechsel etwas fehlen.

Die Suche nach einem Begriff, der mein Resümee für 2007 auf den Punkt bringt, fällt in diesem Jahr ziemlich schwer. "Herausforderung" trifft es ganz gut, glaube ich. Ja. 2007 war in erster Linie persönliche "Herausforderung".

Wenn ich meinen Kalender durchblättere, der morgen Abend weggelegt und durch den neuen ersetzt wird, wird mir klar, wieviel Zeit wir in den letzten zwölf Monaten mit Krankheiten und Arztbesuchen verbracht haben.

Im Februar stolpere ich über ein kleines schwarzes Kreuz, neben dem "Oma E." steht. Ein endgültiger Abschied von einem Menschen aus meinem Leben, der sich schon vor Jahren von uns verabschiedet hat und uns keinen Platz mehr in seinem Leben einräumen wollte. Ein Abschied von der Hoffnung, dass die Zeit Wunden heilt.

Der erste gemeinsame Urlaub mit der Froschfamilie im Juni, der uns früher als vorgehabt in die Heimat zurück pustet - Sturm an der Nordseeküste der kleine Frösche über den Deich wirbelt.

Immer wieder kleine Notizen "Anwalt anrufen", "Brief an Anwalt abschicken" - ich lerne, mich in Geduld zu üben und die Tricks der Großen kennen. Was für mich so eindeutig ist, dass "sie" die Verantwortung dafür tragen müssen, dass ich mit dieser Leere im Bauch leben muss, mein Immunsystem ein Schrotthaufen ist und ich jeden Tag aufs neue versuche, mich wieder gern zu haben, kollidiert mit der Tatsache, dass es um Geld geht.

Mein großer Frosch kommt im August endlich in den Kindergarten und nach zwei Wochen aufatmen läutet er immer wieder frisch bepackt mit neuen Viren und Bazillien die zweite Krankheitsphase dieses Jahr ein, die mir letztendlich einen OP-Termin im Februar nächstes Jahr beschert hat.

Eigentlich war das Jahr nicht spektakulär. Und dennoch hats mich ein paar Mal so tief hingehaun, dass es eine Herausforderung war, wieder aufzustehn. Nein, schlecht war 2007 deswegen nicht. Im Gegenteil. Ich hab das Gefühl, mehr erreicht zu haben, als so manch anderes Jahr. Denn jedes Fallen hat danach etwas in Bewegung gesetzt.

 Menschen sind mir Näher gekommen, mein Leben hat neue alte Ziele, kleine Schätze aus der Rumpelkammer haben Platz im Alltagsraum gefunden.

Für 2008 wünsche ich mir, dass die OP gut verläuft, die Krankheitsphasen nur so gerade so lange dauern wie ich sie auch auffangen kann, wir finanziell Klarheit bekommen um unsere Wohnsituation zu verbessern und eine baldige Post vom Anwalt mit einer Entscheidung der Gegenseite.

Goodbye 2007.

 

30.12.07 10:32
 


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