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Zwischenzeit

Back to the roots?

Sollte der verschobene OP-Termin dafür gut gewesen sein, dass wir endlich eine Wohnung finden? Nach langer Zeit bin ich gestern vormittag mal wieder beim großen Immobilien-Anzeigen-Anbieter rumgesurft, mal schaun, obs was Neues gibt auf dem Wohnungsmarkt. Gibt es! In der Straße, in der ich meine ersten 6 Lebensjahre verbracht habe. Eine Wohngegend, die heiß begehrt ist hier. Direkt um die Ecke von Grundschule und Kindergarten, immernoch Stadtnähe, aber im Rücken der Wald, Spielplatz, grün. 92 qm² wären nicht die Riesensteigerung zu jetzt, aber immerhin: Zwei Kinderzimmer und 560 qm² Garten.

Morgen nachmittag, 15.00 Uhr. Bitte, bitte, lass die Wohnung perfekt sein für uns. Und wenn sie es ist, bitte, bitte, lass den Vermieter sich für uns entscheiden! 

8.2.08 09:17


Post vom Anwalt.

Lassen sie es tatsächlich drauf ankommen? Ich glaube, da werde ich gerade gewaltig unterschätzt!
6.2.08 12:48


Zwischenzeiten

Die Tage, an denen ich mittags vergesse zum Briefkasten zu gehen, sind sehr selten. Und obwohl ich aktuell noch in "Hart aber fair" gesehen habe, dass eine Betroffene sieben! Jahre gewartet hat, bis sie das Ergebnis der außergerichtlichen Einigung in den Händen hielt, zwickt es weiterhin jeden Mittag im Magen, wenn ich den Briefkasten wieder nur von Werbung und Rechnungen befreie. Eineinhalb Jahre jetzt schon.

Manchmal versuche ich mir vorzustellen, wie es sein wird den Brief mit der Entscheidung der Gegenseite in den Händen zu halten, wie es mir dann geht, was ich fühle wenn Situation A eintrifft, wie ich weitermache, wenn es Situation B sein wird. Ich weiß es nicht.

Für jeden, der meine Geschichte kennt, ist es so eindeutig. Oder ist es das etwa doch nicht?

Wenn ich wenigstens wüsste, warum ich solange warten muss.  

21.1.08 09:28


Es wird kein Zufall sein, dass gerade heute mir eine Psychologiestunde aus der Schulzeit wieder einfällt, in der jeder einzelne einen Persönlichkeitstest gemacht hat. Ein ganzes Buch inklusive Auswertung. Nicht vergleichbar mit den bekannten Psychotests aus den Frauenzeitrschriften "Wie wirken Sie auf Männer" und so ;-) Ein Test mit Hand und Fuß, das Ergebnis positiv betrachtet, allerdings mit Anhang, welche Persönlichkeitsstörungen Nahe liegen, wenn bestimmte Komponenten ins Ungleichgewicht fallen.

Mein dominanter Persönlichkeitsschwerpunkt lag auf "Sprunghaft". Klingt erstmal wie eine "Schwäche", meinte aber u.a die Fähigkeit, sich auf die unterschiedlichsten Menschen einstellen zu können.

Heute war so ein Tag, wo ich sehr viel Kontakt mit Menschen hatte. Mails, Telefonate, ein Gespräch mit einer anderen Mutter vor dem Kindergarten.... Ich bin voll bis unter die Zehnägel mit Gedanken, lasse Gespräche Revue passieren, die mich zum Lachen gebracht, traurig, nachdenklich gemacht haben, meinen Kalender füllen...

Und während ich hier sitze wird mir bewußt, wie unterschiedlich die Menschen in meinem Leben sind und auch heute noch waren. Wenn ich sie jetzt alle um mich herum hätte, die mir wichtig sind, viele sind einander so ähnlich, andere so Gegensätzlich und wieder andere einfach nirgendwo hineinzustecken.

Das Bild gefällt mir, dieser bunte Mix Persönlichkeiten in einem Raum. Ich wäre neugierig, was passieren würde.

Dennoch sind eigentlich in der meisten Alltags- und Lebenszeit immer nur sehr sehr wenige Menschen nah bei mir. Zuerst wollte ich grad schreiben: wie sie halt gerade passen. Aber das klingt, als hätte ich einen Schrank voll Schuhe, von Flipflops bis sauteurer Markenpömps, und würd mir das passende Paar zum Outfit raus suchen. Benutzen.

Für mich sind Freunde immer auch ein Stück von mir selbst. Und wenn man selbst viele Facetten hat, die man nicht immer aufeinmal und andauernd und immer leben kann, darf, will, verändert sich auch die Nähe oder Weite zu den Menschen um mich, abhängig von dem Teil meiner Persönlichkeit, der gerade mein Leben dominiert.

Und umgekehrt wird es genauso sein: Nicht jeder Mensch um mich herum kann mich jederzeit mit all meinen Facetten ertragen ;-) 

14.1.08 21:20


Zwischenzeit "keine Post vom Anwalt" - Tag 2

Eine Autozeitschrift für meinen Mann, Werbung.
27.9.07 14:18


Meilenstein

Und wieder einmal endet eine Zwischenzeit und beginnt eine Neue: Der große Frosch ist endlich im Kindergarten.

Die Krokodilstränen hat der kleine Frosch für uns geweint. Er kennt es nicht anders, als seinen großen Bruder neben sich zu haben. Nach einer Viertelstunde mit Kuschelfrosch und Nunni auf dem Arm genießt er es nun aber bereits alle Spielsachen für sich zu haben *g*

Ein wenig Wehmut liegt auch mir ums Herz. Aber es wurde Zeit und so überwiegt die Freude und die Hoffnung, dass der große Frosch zufriedener wird.

Loslassen ist doch gar nicht so schwer, wenn es sich richtig anfühlt.

 

 

 

 

8.8.07 08:48


Zwischenzeiten

Diese Zeiten zwischen "nicht mehr" und "noch nicht" bestimmen wahrscheinlich den größten Teil des Lebens.

Lange waren es diese Zwischenzeiten, die meine Lebensstunden mit lauter Un-Wörtern zusammenfassen lassen: Unruhe, Ungeduld, Unzufriedenheit.

Bis ich irgendwann verstanden habe, dass Zwischenzeit gleich Lebenszeit ist.

Die Kunst, zufrieden zu leben liegt darin, Zwischenzeiten nicht mit Warten zu verbringen. Und plötzlich realsiere ich, wieviel "Jetzt" es gibt, auf das ich nicht einmal gewartet habe ;-)

29.7.07 13:28


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