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Weltzeit

Das Ärztehasserbuch

von Werner Bartens liegt hier und wartet darauf, von mir gelesen zu werden. Buchkritik folgt dann.

 

28.7.07 08:33


Hupe

In Dr. jur. Ralf Höckers "Neues Lexikon der Rechtsirrtümer" gibt es das Kapitel "Verkehrserziehung mit der Hupe".

Kurz und platt zusammengefasst, wer die Hupe als Erziehungsmittel oder Mittel zum Abreagieren betätigt, begeht selber eine Ordnungswidrigkeit.

Nach gründlichem "selbst an die Nase packen" ist mir aufgefallen, wie viele Hupen einem so im Alltag begegnen. Lauter Mitmenschen, die meinen einen Erziehungsauftrag an ihrem Umfeld zu besitzen.

Ey, ihr Hupen! *mööööp* nur beim Überholen außerhalb geschlossener Ortschaften und wenns brenzlig wird für euch oder andere erlaubt. *möööööp*

19.7.07 08:34


Die vier Jahreszeiten

In vielen Kinderbüchern werden die vier Jahreszeiten anhand des Wetters erklärt:

Im Frühling fängt die Natur an zu blühen, die ersten Blumen wachsen, die Bäume werden wieder grün.

Im Sommer ist es warm, Kinder werden abgebildet, die im Plantschbecken planschen, Eis essen, nackisch durchs Leben hüpfen.

Der Herbst: Klaro, leuchtend rot-braun-orangene Welt.

Winter: Schnee, Eis, Schlitten fahren und Schneemann bauen.

 

So wirklich mit der Realität hat das nun aber nichts mehr zu tun. Einen Winter wie im Bilderbuch gab es hier schon lange nicht mehr. Eher einen nicht enden wollenden Herbst, der fast nahtlos in den Sommer überging, um dann zu einer Mischung aus Herbst und Frühling zu werden.

 

Ich bevorzuge übrigens die Bücher, die die vier Jahreszeiten anhand von Ereignissen wie Ostern, Weihnachten und Co. verdeutlichen. ;-) 

14.7.07 13:46


Götter in weiß

Was hat sich geändert? Hat sich überhaupt etwas geändert? Oder müssen jetzt alle Ärzte dafür büßen, dass einer einige Fehler gemacht haben?

Sind die Ärzte Ausnahmen, die bei einer Schwangerschaftsdiabetes lediglich empfehlen, nichts mehr Süßes zu essen und einmal im Monat zum Blutzucker messen zu kommen?

Oder die, die sich im Beisein des Patienten darüber unterhalten, dass der Patient ja kein Geld bringt und eh nichts hat?

Mal ganz zu schweigen von denen, die einen Gebärmutterriss unter einer Geburt nicht erkennen, Schmerzen, Fieber und Blut im Urin nicht ernst nehmen, den Patienten für hysterisch erklären und damit ein Leben riskieren?

Oder die, die eine vergrößerte Mandel immer mal wieder beim Durchchecken wahr nehmen, aber erst Handlungsbedarf sehen, wenn ich mich wegen ständig wechselnder Symptome die ohne Befund bleiben, fast in der Klapse einliefern lasse?

Die Diagnose "Psychosomatisch" war mal die letzte Möglichkeit, wenn organische Ursachen ausgeschlossen wurden.

Heute hab ich das Gefühl, den Ärzten kommt sie ganz gelegen um den eigenen Geldbeutel zu schonen.

 

Götter in weiß. Wem soll ich noch vertrauen?

 

13.7.07 09:43


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