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Seelenzeit

3.10.07 13:37


Schatzsucher Teil 2

....und manchmal reicht ein Blick von Außen um zu erkennen, dass das Zimmer in dem ich lebe gar nicht so voll ist. Es stehen nur ein paar Kleinigkeiten so ungüstig, dass es so aussieht.

Nach gewissenhaftem Um- und Aufräumen, dürfte sich auch wieder Platz für zumindest einen Schatz zu finden. 

3.10.07 09:18


Schatzsucher

Wenn es leer wird in mir, dann liegt das nicht daran, dass ich wirklich leer wäre. Im Gegenteil, ich bin dann so voll, dass ich nicht mehr durchsteige und die Tür zur Rümpelkammer aufmache, alles unsortiert hinein schiebe, die Türe abschließe und schließlich wieder in einem völlig leeren Raum stehe.

Manchmal öffne ich diese Tür nach langer Zeit wieder und finde zwischen Spinnenweben und Staub kleine Schätze, die ich unbeachtet mit all dem Seelengerümpel weggeschlossen habe. Gepackt von Sehnsucht betrachte ich die kleinen Kostbarkeiten, nehme sie an mich und beschließe, sie mit in das andere Zimmer zu nehmen. Oft genug stehe ich dann im Türrahmen und muss festellen, dass in dem Zimmer in dem ich lebe, kein Platz mehr ist und die Dinge die es füllen zu groß sind, um einfach tauschen zu können.

Also lege ich die kleinen Schätze zurück ins Gerümpel und lausche voller Wehmut, wie hinter mir die Tür ins Schloss fällt.

1.10.07 13:07


Neue alte Erkenntnis

Eigentlich weiß ich es, trotzdem fühlt es sich jedes Mal wie eine neue Erkenntnis an: Das Drahtseil endet nicht. Das einzige was hilft ist fallen lassen, Wunden lecken und dann den Boden wieder unter den Füßen zu spüren.
28.9.07 15:00


Drahtseil

Seit einigen Tagen tippel ich mal wieder auf diesem stählernden Seil. Stahl ist zäh und trägt mich ohne Schwierigkeiten - die Balance zu halten aber kostet enorm meine Kräfte.

Merkwürdigerweise spüre ich den Stahl unter meinen Füßen immer erst dann, wenn ich den befestigten Weg längst verlassen habe und den Anfangspunkt des Seiles nicht mehr sehen kann.

Nicht der Wind ist es, der mir dort oben gefährlich werden kann, weil er schärfer erscheint als bei festem Boden unter den Füßen. Auch nicht die Krähen, die mit ihren Schnäbeln nach mir hacken. Der Blick nach unten ist es, die Suche nach dem fehlenden Netz.

Und während ich weiter tanze und hoffe, dass ich bald wieder geerdet bin, frage ich mich: Ist das Sicherheitsnetz nicht da, weil es egal wäre wenn ich falle? Oder wollte ich es nicht? 

27.9.07 14:38


Wie ein Vorhang weht der Wind die Wolken vor die Sonne, treibt sie weiter und lässt das Licht wieder gewähren. Genuso schnell wie der Garten im Schatten liegt strahlt er wieder in warmen Herbsttönen. Dunkelheit und Licht im Zeitraffer. Vergänglichkeit im Sekundentakt.
25.9.07 11:16


25. September 2007

Heute läuft die Frist ab. Dass ich bisher nichts gehört habe, kann ein gutes Zeichen sein oder auch nicht.

Die Warterei wird mir die nächsten Tage wohl wieder schwerer fallen wie bisher.  

25.9.07 09:24


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