Startseite
    Weihnachtszeit
    Auszeit
    Seelenzeit
    Reisezeit
    Kinderzeit
    Weltzeit
    Zwischenzeit
    Echtzeit
  Archiv
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Links
   Sonna
   Nur für Florence
   Dunkelland
   Stapelfrau
   Gegen Vorratsdatenspeicherung
   Bildblog



http://myblog.de/zwischenzeiten

Gratis bloggen bei
myblog.de





 
Weihnachtszeit

Eine Manöverkritik

Heilig Abend 2007 ist Vergangenheit.

Meinetwegen darf der 24. Dezember nun jedes Jahr auf einen Montag fallen. Die Tatsache, dass der Tag davor nicht mehr für Einkäufe und Co zur Verfügung stand, hat meiner "AllesaufdenletztenDrücker"-Macke zwangsweise einen Strich durch die Rechnung gemacht. Und so ist es auch dem Kalender zu verdanken, dass sich bereits am (Sonn)-Tag vor Heilig Abend weihnachtliche Ruhe in meiner kleinen Familie breit machte.

Gestern mittag bin ich dann kurz etwas unruhig geworden, weil keine der Lichterketten mit unseren Steckdosen Freundschaft schließen wollte. Als ich mich fast damit abgefunden habe, dass in diesem Jahr keine Lichter am Weihnachtsbaum leuchten, hat uns die Außenlichterkette von meinem Papa vor enttäuschten Froschaugen gerettet (mein Baum gewinnt zwar mit den 15 dicken weißen Riesenkerzen sicher keinen Preis, aber meine Kinder lieben ihn ;-) ). Tja, und danach hab ich manchmal fast ungläubig hier gesessen und mich gefragt: Wie kann das sein, dass dir das in diesem Jahr alles so leicht fällt?

Es war ein schöner Heilig Abend, den ich in vollen Zügen genossen habe.

Nächstes Jahr werden die Lichterketten ein paar Tage vorher getestet ;-) Wenn ich nicht sowieso Weihnachten bei meiner besten Freundin verbringe, die Anfang des nächsten Jahres nach Kanada auswandert. *g* 

25.12.07 15:01


Der 24. Dezember

Weihnacht
Elisabeth Dauthendey

Ein Augenblick im Meer der Zeiten,
In dem die stillen Stimmen tönen,
Die sonst der Tag verdeckt mit seinem lauten schrei'n
Der Augenblick, indem die Kerzen brennen,
Die heiligen Kerzen, die der Liebe leuchten,
Da jedes Herz es ahnt was Friede sei. -

In dieser Stille zwischen heut und morgen,
In dieser Handvoll weniger Minuten,
Besinnt der Mensch sich auf sein tiefstes Glück
Lauscht auf die leise Melodie der Liebe -
Und geht dann neu zu seinem Tag zurück.

 

Ich wünsche allen, die hier täglich lesen oder auch nur mal zwischendurch vorbei schauen, ein wunderschönes Weihnachtsfest. Möge jeder von euch liebevolle und fröhliche Momente erleben, die er in seinem Herzen bewahren darf für die vielen Tage, in denen nicht Weihnachten ist.

Wie auch immer ihr feiert, seit gut zu euch ;-)

 

24.12.07 09:06


Noch drei Mal schlafen

und ich muss noch

  • Geschenke einpacken
  •  selbige für den ein oder anderen besorgen
  • dringend zwei Päckchen zur Post bringen
  • einkaufen
  • Weihnachtsbaum kaufen und schmücken
  • überlegen, was es an den Feiertagen zu Essen gibt
  • die Wohnung aufräumen, damit der Weihnachtsmann sich nicht die Haxen bricht

....und der Rest fällt mir sicherlich dann in der endgültig letzten Minute ein *hüstel*

Weihnachten ist für die Gattung Mensch, zu der ich gehöre, jedes Jahr aufs Neue wieder eine Herausforderung. Ist nicht so, als ob ich nicht schon vorher wüsste, was da auf mich zukommt. Aber als Meisterin im Verzetteln von Zeiteinteilungen, läufts halt dieses Jahr auch nicht anders als die Jahre zuvor ;-) Hat ja aber auch bisher immer jut jegangen *g*

 

 

21.12.07 13:32


19.12.07 09:00


18. Türchen

Da wars wieder. Dieses kleine zauberhafte Kitzeln. Und wieder war es eines meiner Kinder, das mir dieses Gefühl, das die Weihnachtszeit ausmacht, geschenkt hat.

Heute war die erste Weihnachtsfeier im Kindergarten vom großen Frosch. Und obwohl ich die Kamera unter dem Stuhl stehen hatte, habe ich kein einziges Foto gemacht. Jedes Gedicht, die Aufführung der Geschichte, jedes Lied sollte ein Geschenk der Kinder an ihre Eltern sein. Jedes Blitzen, jedes Aufstehen hat die Kurzen, die seit Wochen üben, aufgeregt sind, aus der Bahn geschmissen.

Das Bild vom großen Frosch, wie er mit einem Stern um dem Kopf da steht und "Weißt du wieviel Sternlein stehen?" singt, strahlend, lachend, rote Wangen vor Aufregung, mir mit den Augen zuwinkend, das ist in meinem Herzen.

Danke, mein kleiner Großer!

18.12.07 18:47


17. Türchen

Die Temperaturen fallen. Der gewohnte Blick aus dem Fenster offenbart heute morgen eine dicke eisige Frostdecke auf Wiesen, Bäumen, Häusern und Autos.

Die letzten Weihnachtsfeiertage mit Schnee scheinen ewig her. Ich kann mich erinnern, dass es sie gab. Aber mir will einfach keine Jahreszahl einfallen, demnach wird es schon eine ganze Weile her sein.

Meine Kinder kennen keinen Schnee. Zumindest keinen, der sich eignet, um Schneemänner zu bauen und Schlitten zu fahren. Sie haben wohl die Stadt schon weiß gesehen. Für einige Stunden, bis die Wärme der vielen Häuser ihn zum schmelzen brachte und von Autoabgasen in eine grau-schwarze Pampe verwandelt wurde.

Dieses Jahr? Weiße Weihnachten?

Meine Frösche singen und tanzen zumindest fleißig den Schneetanz: Neemöckchen (weiß Röckchen, wann kommst du geschneit).

Ich lass mich überraschen ;-)

 

17.12.07 09:49


Das 16. Türchen

oder der 3. Advent

beginnt mit allem anderen als mit vorweihnachtlichen Gefühlen. Seit neun Uhr (es ist mein Ausschlafsonntag! Anmerkung d. Redaktion) tanzt der Rohrteufel durch unser Badezimmer und kämpft gegen eine volle Badewanne übelrichender braun-, gelber Suppe, die sich standhaft weigert in den Abflussrohren des alten Hauses zu verschwinden.

Wahrscheinlich eine kleine Erinnerung einer höheren Macht, dass für das neue Jahr ganz oben auf der To-do-Liste "neue Wohnung suchen!" zu stehen hat.

Und auch sonst liegt über diesem Tag trotz frostiger Sonne, die durch das Esszimmerfenster strahlt, ein Schatten.

Der dritte Advent ist seitdem ich denken kann traditionell der Tag, an dem sich bei meiner Oma die ganze Familie zum Weihnachtskaffeetrinken trifft. Ein Wiedersehn mit Enkeln, Nichten, Neffen, Onkeln, Tanten, Cousinen, Cousins, die man über das Jahr kaum zu sehen bekommt.

Dieser dritte Advent war meiner Oma immer sehr wichtig, all ihre Lieben beisammen zu haben, bevor sie dann über Weihnachten mit einem ihrer zahlreichen Vereine in die Berge fährt, um nicht alleine zu sein. Und weil sie es eben jedes Jahr gemacht hat.

Mittlerweile ist sie in eine kleine Wohnung umgezogen, für ihren Alltag genau richtig. Für die ganze Familie zu klein. Also ist der Weihnachtskaffee dieses Jahr bei ihrem jüngsten Sohn, der vor ein paar Wochen mit seinem vorzeitigen Erbe sein Haus fertig gebaut hat.

Gestern wollte sie ihren legendären Heringssalat schonmal zu ihm bringen -den, den es jedes Jahr gibt- und ist vor dem Haus ihres Sohnes gefallen und liegt heute, an ihrem Tag, der ihr so wichtig ist, im Krankenhaus mit einem Oberschenkelhalsbruch.

Und so wird er anders sein, der dritte Advent. Ganz anders, als all die Jahre davor.

 

16.12.07 10:07


 [eine Seite weiter]




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung