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Begegnungen

Einige Zeit nach der Geburt meines zweiten Kindes stand eines Abends meine Schwester vor der Tür und riss mich -zunächst gegen meinen Willen- aus meiner Lethargie. Komm, nur ein Glas Maibowle und dann kannst du zurück nach Hause.

Ich begegnete einer Frau, die gut zehn Jahre älter ist als ich und mir während des ersten Glases Maibowle schmerzlich vor Augen hielt, wie mein Leben sein könnte, wenn nicht.... Die ersten Stunden war ich voller Sehnsucht. Ungebunden sein, Leben für den Moment, Leben mit und für Musik. Ein wenig rebellisch, eigen, aber voller Lebenslust und inmitten von Menschen.

Das strahlte diese Frau aus. Und ich fand mich in ihr wieder.

Im Laufe des Abends kippte dieses Bild jedoch. Und hinter dem Strahlen schimmerte mir Traurigkeit entgegen. Sehnsucht nach Beständigkeit, Kindern. Alkoholproblem, Bindungsangst.....

Und als ich letztendlich nach Hause kam, war Ruhe in mir. Die Sehnsucht verflogen und an ihrer Stelle eine stille Zufriedenheit.

Es war, als hätte ich sehen können, wo und wie ich wäre, wenn ich keine Wurzeln gefunden hätte. Wurzeln, die mich manchmal wahnsinnig machen, weil ich den Stillstand nicht ertrage. Die es aber letztendlich auch ermöglichen, zu mir zurück zu kehren und Ruhe zu finden.

 

Letztes Wochenende begegnete mir wieder eine Frau, die gut 10 Jahre älter ist als ich.

Diesesmal hatte mir die Sehnsucht ein Schutzschild um den Körper gespannt: Sprich mich nicht an! inklusive.

Sie sprach mich an und erzählte mir von sich.

Erstaunt lauschte ich ihr und erkannte mich wieder. Als sie so alt war wie ich, ein ähnliches Schicksal. Ebenfalls das Loch im Bauch, das gefüllt werden wollte.

Heute voller Lebenslust, Energie, Ausstrahlung, Wärme und Offenheit.

Und wieder wurde meine Sehnsucht gestillt: Dieses mal mit Hoffnung.

10.7.07 08:45


20 gute Gründe gesucht

20 Kilo abzunehmen.

  1. nicht mehr gefragt werden, ob ich ein Kind erwarte
  2. Versandhäuser schicken mir nicht mehr die XXL-Kataloge
  3. meine Gesundheit dankt es mir
  4. ich lebe länger (vorrausgesetzt ich lass dann auch mal das Rauchen sein)
  5. ich komme mir wieder näher
  6. ich kann mich besser leiden
Wem weitere Gründe einfallen, nur her damit ;-)
12.7.07 09:17


Zahnpastatube

 

Nachtrag: Nein, das ist kein Suchbild *g* Das ist nur im übertragenen Sinne eine Zahnpastatube ;-) 

12.7.07 10:43


Götter in weiß

Was hat sich geändert? Hat sich überhaupt etwas geändert? Oder müssen jetzt alle Ärzte dafür büßen, dass einer einige Fehler gemacht haben?

Sind die Ärzte Ausnahmen, die bei einer Schwangerschaftsdiabetes lediglich empfehlen, nichts mehr Süßes zu essen und einmal im Monat zum Blutzucker messen zu kommen?

Oder die, die sich im Beisein des Patienten darüber unterhalten, dass der Patient ja kein Geld bringt und eh nichts hat?

Mal ganz zu schweigen von denen, die einen Gebärmutterriss unter einer Geburt nicht erkennen, Schmerzen, Fieber und Blut im Urin nicht ernst nehmen, den Patienten für hysterisch erklären und damit ein Leben riskieren?

Oder die, die eine vergrößerte Mandel immer mal wieder beim Durchchecken wahr nehmen, aber erst Handlungsbedarf sehen, wenn ich mich wegen ständig wechselnder Symptome die ohne Befund bleiben, fast in der Klapse einliefern lasse?

Die Diagnose "Psychosomatisch" war mal die letzte Möglichkeit, wenn organische Ursachen ausgeschlossen wurden.

Heute hab ich das Gefühl, den Ärzten kommt sie ganz gelegen um den eigenen Geldbeutel zu schonen.

 

Götter in weiß. Wem soll ich noch vertrauen?

 

13.7.07 09:43


Überhol mich mal wieder

"Mami, hast du eigentlich heute schlechte Laune?"

*Zustimmendes Gebrummel meinerseits*

"Ach Mami, gleich wirst du dich bestimmt wieder überholen!" *tröst*

 

:-)

13.7.07 15:42


Die vier Jahreszeiten

In vielen Kinderbüchern werden die vier Jahreszeiten anhand des Wetters erklärt:

Im Frühling fängt die Natur an zu blühen, die ersten Blumen wachsen, die Bäume werden wieder grün.

Im Sommer ist es warm, Kinder werden abgebildet, die im Plantschbecken planschen, Eis essen, nackisch durchs Leben hüpfen.

Der Herbst: Klaro, leuchtend rot-braun-orangene Welt.

Winter: Schnee, Eis, Schlitten fahren und Schneemann bauen.

 

So wirklich mit der Realität hat das nun aber nichts mehr zu tun. Einen Winter wie im Bilderbuch gab es hier schon lange nicht mehr. Eher einen nicht enden wollenden Herbst, der fast nahtlos in den Sommer überging, um dann zu einer Mischung aus Herbst und Frühling zu werden.

 

Ich bevorzuge übrigens die Bücher, die die vier Jahreszeiten anhand von Ereignissen wie Ostern, Weihnachten und Co. verdeutlichen. ;-) 

14.7.07 13:46


Hau ab! Verschwinde!

Angst.
14.7.07 14:03


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